Wer mit der Bezeichnung Finanzen konfrontiert wird, der hat in aller Regel die eigene finanzielle Situation im Kopf. Diese wird in erster Linie durch das regelmäßige Einkommen sowie die festen Ausgaben wie Miete oder Versicherungen bestimmt, die monatlich oder in unregelmäßigen Abständen anfallen. Auf der anderen Seite fallen natürlich auch sämtliche Bankprodukte in den großen Bereich Finanzen, allen voran die Geldanlagen, die es in einer sehr großen Vielzahl und Vielfalt am Markt gibt. Das Thema Geldanlagen ist somit ein fester Bestandteil der Finanzen, genauso wie der gesamte Zahlungsverkehr und die Kreditwirtschaft. Da es besonders in der Sparte der Geldanlagen immer mehr Anbieter gibt, wächst der Konkurrenzdruck unter den Banken und sonstigen Anbietern aus der Finanzbrachen. Für die Kunden ist das jedoch eine eher erfreuliche Situation, denn so bieten die Banken immer öfter gute Konditionen an, um weiterhin einen möglichst hohen Marktanteil zu halten. Dies zeigt sich auch in immer neuen Anlageprodukten, die am Markt angeboten werden.
Die sehr sicheren Anlageprodukte – Orientierung an den Risikoklassen
Eine Vielzahl an Anlegern möchte heute – sicherlich auch aufgrund schmerzlicher Erfahrungen in der Finanzkrise 2008/2009 – nur solche Geldanlagen nutzen, die keine Risiken aufweisen und das Kapital somit sehr sicher angelegt ist. Das gilt vor allem für Kleinanleger und Privatkunden mit mittleren Anlagesummen. Die Frage ist oftmals nur, welche Produkte noch als sehr sicher gelten können. Eine gute Orientierungshilfe bietet diesbezüglich die Einteilung nahezu aller Geldanlagen in die fünf Risikoklassen, auch als Anlageklassen bezeichnet. Von sehr sicheren Geldanlagen (Anlageklasse/Risikoklasse I) bis hin zu spekulativen Produkten (Risikoklasse V) findet sich auf diese Weise leicht die passende Anlageform. Zu den Bankprodukten der Risikoklasse I, also zu den Finanzprodukten mit fast keinem Risiko (außer dem fast immer vorhandenen Emittentenrisiko), zählen vor allem fast alle Spareinlagen, das Tagesgeld, das Festgeld, Bundesschatzbriefe und noch einige weitere Bundeswertpapiere sowie auch europäische Geldmarktfonds (in Euro).
Die spekulativen Produkte aus dem Bereich Finanzen
Manche Anleger suchen zwar nicht bewusst das Risiko, möchten jedoch einen deutlich höheren Ertrag erzielen, als es mit sehr sicheren Produkten, wie zum Beispiel dem Tagesgeld, möglich ist. Und da Geldanlagen mit der Chance auf einen überdurchschnittlichen Ertrag immer auch mit einem höheren Risiko verbunden sind, kommen für solche Anleger vorwiegend die spekulativeren Anlageformen infrage. Zu den Produkten, die zum Beispiel in die risikoreichste Anlageklasse V eingruppiert werden, gehören unter anderem die Derivate (Optionen, Futures, CFDs etc.) und auch der Devisenhandel fällt in diesen sehr spekulativen Bereich.
Vermögensaufbau durch kontinuierliches Sparen
Neben sehr sicheren Geldanlagen als einmalige Anlagen und den spekulativen Investments sind die Produkte aus dem Bereich regelmäßiges Sparen die dritte große Gruppe von Finanzprodukten, die in den Bereich der Geld- und Kapitalanlagen fallen. Oftmals diesen diese Produkte sogar dazu, für das Alter eine private Vorsorge aufzubauen, weshalb auch hier meistens wiederum die Sicherheit an erster Stelle steht. Daher sollten Sie sich auch bei den Produkten aus der Rubrik regelmäßiges Sparen, wie zum Beispiel dem Banksparplan, dem Fondssparplan oder auch der privaten Rentenversicherung, genau über das jeweilige Angebot informieren, denn es gibt durchaus Unterschiede im Hinblick auf Sicherheit, Verfügbarkeit, Flexibilität und Rendite zwischen den einzelnen Finanzprodukten.

Januar 28th, 2012
admin